Montecristo

Montecristo Zigarren führten über Jahre ein Schattendasein. Erst als ein gewisser José Manuel González das Unternehmen übernahm, stieg die Marke zeitweise zur bekanntesten weltweit auf. Die Montecristo wurde bereits 1935 von den Familien Menéndez und García gegründet. Diese wanderten jedoch mit der Machtergreifung Fidel Castros auf die Kanaren aus, um später in der Dominikanischen Republik dem Zigarrenbusiness weiter treu zu bleiben.

José Manuel González kümmerte sich um die Herstellung und Vermarktung der Montecristo Zigarren und machte die Montecristo zur wohl bekanntesten und beliebtesten Kuba-Marke. Zumindest in Deutschland genießen zwar die Cohibas den besseren Ruf, die Montecristo dürfte jedoch über die Jahre hinweg eine größere Anhängerschaft gefunden haben. Wie bei vielen der großen kubanischen Namen, gibt es auch Montecristos, die außerhalb von Kuba produziert werden, in diesem Fall unter der Aufsicht der Altadis S.A.

Montecristo Open Kopfende

Montecristo – Neben Cohibas die besten kubanischen Zigarren

Die exzellenten und besonders ausgewogenen Montecristo-Tabakmischungen bestehen stets aus erlesenen Blättern der besten Tabakanbauregion Kubas, der Vuelta Abajo. Insgesamt gibt es sechzehn handgemachte Vitolas von Montecristo. Darunter die berühmte Montecristo “A”, die mit einem Ringmaß von 47 Millimetern und der beachtlichen Länge von 23 cm aufwartet. Das hat natürlich bei einer Qualität, die der Cohiba Behike sehr nah kommt auch seinen Preis. UNter 40 Euro wird man keine Montecristo “A” bekommen. Die Montecristos sind typisch kubanische Zigarren, also mittelkräftig bis stark mit Aromen von Holz, Nuss und Leder.

Montecristo Open

Der Graf von Montecristo als Namensgeber

Bekanntlich gibt es in den kubanischen Tabaceleras Vorleser. Einer dieser Vorleser las besonders gerne Alexandre Dumas´ Graf von Montecristo vor. Der nachhaltige Einfluss dieses Romans spiegelt sich bis heute in der großen Marke wieder.