H. Upmann

Hermann Upmann war leidenschaftlicher Zigarrenraucher. 1940 kam er nach Havanna, um dort eine Zweigstelle für eine Bank zu eröffnen. Vier Jahre nach seiner Ankunft gründete der deutsche Bankierssohn die gleichnamige Zigarrenmarke. Zuvor war er in seiner Freizeit häufig in Tabakläden und auf den Plantagen anzutreffen. So sammelte er vier Jahre lang das Wissen, das ihn 1944 dazu veranlasste, die eigene Marke ins Leben zu rufen. Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Upmanns auf dem weltweiten Zigarrenmarkt. Die einen werden in Kuba hergestellt und wie gewohnt von Habanos S.A. vertrieben. Die anderen werden unter der Aufsicht des amerikanischen Konzerns Altadis S.A. in der Dominikanischen Republik hergestellt. Hier soll es aber ausschließlich um die Havannas gehen. Gefertigt werden die Upmanns heut ein der Jodé Martí Fabrik. Die maschinengefertigte, heute nicht mehr erhältliche Petite Upmann soll die Lieblingszigarre John F. Kennedys gewesen sein.

H. Upmann Vista

H. Upmann – Deutsche Wurzeln und kubanischer Tabak

Garant für den Erfolg H. Upmanns war die erstklassige Qualität und die guten Kontakte zur Alten Welt. Edel verpackt, traten die Zigarren ihren Weg nach Europa an, so wie sie es auch heute noch tun. Unter anderem zieren die Kisten elf Goldmedaillen von internationalen Ausstellungen. Der Tabak der H.Upmann-Zigarren stammt aus Kubas bester Tabakregion, der Vuelta Abajo.

H. Upmann Banderole & Upmann Unterschrift

Die unerreichte Ausgewogenheit von H. Upmann

Bei H.Upmann gibt es sechzehn Vitolas, von Half Corona bis Sir Winston, außerdem werden regelmäßig Ediciones Limitadas angeboten. Bei Upmanns handelt es sich selbstverständlich um handgefertigte Longfiller-Zigarren. Besonders außergewöhnlich ist das massive Format, die unerreichte Ausgewogenheit und feine Süße der Sir Winston. Bei internationalen Ratings schneiden die Upmanns immer sehr gut ab und gehören nicht umsonst zu den besten kubanischen Zigarren der Welt.